Ein neues Bein für 100 Franken

Ein neues Bein für hundert Franken – jetzt eines spenden: Postkonto CareCross 89-173322-9 IBAN CH67 0900 0000 8917 3322 9

Spenden sind steuerlich absetzbar.

Jeden Tag verlieren 500 Kinder auf dem Weg zur Schule ihr Leben.

1,3 Mio. Menschen kommen jedes Jahr bei Verkehrsunfällen ums Leben. Und 15 bis 20 Mio. werden jährlich schwer verletzt. Vor allem in Entwicklungsländern nehmen der Verkehr und damit die Unfälle drastisch zu.
Die WHO bezeichnet dieses Sterben als Epidemie. Und sagt, wenn diese Epidemie nicht gestoppt werde, könnten es zwischen 2020 und 2030 jährlich 2 Mio. Tote und 30 Mio. Verletzte sein. Sie sind kaum je versichert. Nebst dem unermesslichen Leid kosten sie 1-3% des Bruttosozialproduktes dieser Länder*. Das ist bis doppelt so viel wie alle Entwicklungsgelder zusammen, die diese Länder erhalten!

Und das ist ein Skandal: Es ist die grösste Seuche unserer Zeit. Sie stellt alle Infektionskrankheiten in den Schatten. Den Regierenden und auch den Bürgerinnen und Bürgern weltweit ist das nicht bewusst: Ein Tsunami (3500 Tote) oder 9/11 (bis 3000 Tote) bleiben monatelang in den Medien und in den Köpfen. Der tägliche globale Tod auf der Strasse (ebenfalls 3500 Tote) – ihn gibt’s kaum in den Medien, und gar nicht in den Köpfen.
CareCross und viele weitere Organisationen wollen das jetzt ändern.
Denn seit Ende 2015 ist Verkehrssicherheit (Road Safety) nun ein Ziel der Entwicklungszusammenarbeit der UNO.
Die Schweiz hat auch auf dieses Ziel hingewirkt. Jetzt sollte sie sich auch engagieren: Vom Redcross quasi zu Roadcross. Von den Schlachtfeldern der Kriege quasi zu den Schlachtfeldern auf den Strassen. Ein Test war sehr erfolgreich: Polen hatte 2012 die höchsten Zahlen an Toten und Verletzten in der EU. Mit einem kleinen Projekt hat die Schweiz einen Austausch von Polizei, Planungsfachleuten und Parlamentariern ermöglicht. Mit tollem Resultat: Innerhalb dreier Jahre ist die Zahl der jährlichen Toten von 4200 auf unter 3000 gesunken!

* Wer sich zB. in Afrika Transporte oder gar ein eigenes Fahrzeug für seine Arbeit leisten kann, der ist „auf dem Weg nach oben“. Und mit ihm ein ganzer Clan (und nicht nur eine 2-Kinder-Familie), die von seinem Verdienst leben. Wird er getötet oder schwer verletzt, so können Dutzende von Menschen in die Armut zurückfallen …

Bericht im Tagesanzeiger: Ein neues Bein kostet 100 Franken
Bericht und Interview SRF: Gegen den Tod auf der Strasse
Radio SRF4 News: «Den Wahnsinn stoppen»

www.jaipurfoot.org

Dringend nötig: Ein Kulturwandel

Um das Ausmass und die Folgen der ‚Epidemie‘ zu verstehen, kann nicht
nur mit den Millionen-Zahlen an Opfern und Kosten operiert werden. Es
braucht auch Be-Greifbares. Zum Beispiel dies:
Ca. 100000 meist junge Menschen verlieren jedes Jahr bei
Verkehrsunfällen ein Bein. Jaipurfoot.org ermöglicht ihnen ein neues
Bein: für 100 Franken, in Indien, in vielen Ländern Afrikas und Asiens.

Einem Unfallopfer mit konkreter Hilfe eine buchstäbliche ‚Auferstehung‘
möglich zu machen ist hier wie dort ein Mittel, um das Problem überhaupt
in die Köpfe zu bringen. Das nachhaltige Ziel ist jedoch, die
Verhältnisse in den betroffenen Ländern zu ändern: durch adäquate
Städteplanung, wirksame Gesetze und deren Umsetzung,usw. – letztlich
durch einen Kulturwandel.

Auch in der Schweiz hat sich die Kultur geändert: 1971 starben 1773
Menschen auf unsern Strassen. Vor 30 Jahren (1986) waren es noch 1034.
Und letztes Jahr (2016) noch 216. Bei mehrfach höherem
Verkehrsaufkommen! Erst seit 2015 ist Road safety (Sicherheit im
Strassenverkehr) ein Entwicklungsziel (Agenda 2030). Auch, weil sich die
Schweiz bei der UNO dafür eingesetzt hat. Jetzt könnte die Schweiz auch
bei der Umsetzung helfen – als quasi zeitgerechte Fortsetzung von
Redcross. So, wie sie das mit dem Enlargement-Fonds in Polen schon mit
grossem Erfolg gemacht hat. Wir haben die Erfahrung, wir haben die
Fachleute – wir können helfen, Tausende Toter und Schwerverletzter zu
vermeiden. Packen wir’s an… !

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