Polen war 2012 noch das Land mit den höchsten Zahlen an Unfällen mit Toten und Schwerverletzten in der EU. Im „Sicherheitspaket“, das die Schweiz im Rahmen des Ostbeitrags in Polen finanzierte, waren die Strassentoten kein Thema.
Auf Initiative von CareCross hat sich das geändert:
Mit dem Austausch und der Ausbildung von Verkehrspolizei und Experten ist es gelungen, innerhalb von 4 Jahren die horrende Zahl von 4500 Toten jährlich auf unter 3000/a zu reduzieren – bei stetig wachsendem Verkehr.
2015 hat Polen grosse Teile der Schweizer Verkehrs-Gesetzgebung übernommen – die Parlamentarische Freundschaftsgruppe machte dies möglich.
Die stark gesunkenen Unfallzahlen haben auch ökonomisch grosse Wirkung: Vor 4 Jahren noch hat Polen ca. 10 Mia. US-Dollars pro Jahr für Unfallfolgekosten (medizinische Gratis-Behandlungen) aufwenden müssen.
Die neue Regierung hat erklärt, mit dem Road Safety Programm fortzufahren und einen Verkehrssicherheitsfonds nach Schweizer Vorbild schaffen zu wollen.

Bericht im Tagesanzeiger: Die Zürcher Polizei, Polens Freund und Helfer
Rundschau SRF: Polnische Raser
Umfangreiche Webseite der Policja in Polen

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